France Prešeren hat geschrieben:Da haben anscheinend schon schlaue Leute lange darüber nachgedacht und eine Zusammenstellung herausgebracht: http://www.arcticae-horulae.si/abcd.htm
Links oben auf einen Buchstaben klicken und Lehnwörter begutachten.
Interessante Seite Cake
Die Alten können eh noch gut Deutsch. Eine Verwandte schmetterte mal..."Die Fahne hoch! Die Reihen dicht geschlossen! SX marschiert. Mit ruhig festem Schritt ... usw." Das komplette Programm halt. ( in der Schule gelernt )
Als ich Sie darauf hingewiesen hatte, dass dieses "Liedgut" in D verboten ist, musste die Allgemeinheit lauthals lachen
[quote="France Prešeren"]Durch den Thread zum Akzent, kam mir die Idee nach den euch bekannten deutschen Lehnwörtern oder dem Deutschen sehr ähnlichen Wörtern im Slowenischen zu fragen. Welche kennt ihr?
Wobei die englischen Beispiele keine Lehnwörter sind. Gerade in Ljubljana hat es sich aber irgendwie eingebürgert, dass englische Ausdrücke eingebaut werden in die Sätze, aber englisch bleiben. Ist halt cool.
Ein Beispiel für ein englisches Lehnwort wäre z.B. "vikend" für weekend.
Aus dem Französischen wird auch gerne "rendi" umgangssprachlich für Rendezvous verwendet.
Nazadnje še, prijatlji,kozarce zase vzdignimo,ki smo zato se zbrat'li,ker dobro v srcu mislimo.
Wie immer möchte ich an sich nichts altes aufwärmen aber kann es doch nicht lassen. Daher guten Appetit:
Granica ist kein deutsches Lehnwort, sondern umgekehrt. Es ist ein slawisches Lehnwort, welches sich in der deutschen Sprache eingebürgert. Das ursprüngliche deutsche Wort ist Mark (Siehe Mark Brandenburg, Ostmark etc. pp.).
Ich denke auch kulinarische Begriffe aus der Zeit der Donaumonarchie spielen eine Rolle, wie štrudelj oder so.
SoudnostBlbecům hat geschrieben:
Ich denke auch kulinarische Begriffe aus der Zeit der Donaumonarchie spielen eine Rolle, wie štrudelj oder so.
Die Herkunft des Wortes Strudel wird etymologisch bei wallen und strudeln gesehen – ursprünglich waren Strudel schneckenförmig gewundene Mehlspeisen. Im 16. Jahrhundert wurden Strudel aus zehn bis zwölf Teigschichten zubereitet und nach dem Backen mit Puderzucker bestreut. Am Ende des 16. Jahrhunderts begannen Konditoren, Strudel mit verschiedenen Früchten oder Topfen (Quark) zu füllen. Im 18. Jahrhundert trat eine große Veränderung im Strudelbacken ein: Der Teig wurde auf einem Tisch sehr dünn ausgerollt, gezogen, gefüllt und danach mit einem Tuch aufgerollt.
Slowene93 hat geschrieben:gut das viele deutsche wörter bereits aus der slowenischen sprache entfernt worden sind
das täuscht.....
Gerade die Krajner-Gegend ist noch recht deutsch-deutsch...
( Liebe Damen und Herren, der 2. Weltkrieg ist seit > 50 Jahren vorbei...)